| Bericht vom Veste-Lauf |
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| Sonntag, 12. März 2006 | |
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Marten schrieb uns folgenden Erlebnisbericht: Liebe Lauffreunde, nachdem ich vor den Faschingsferien wegen einer starken Erkältung zweimal beim Training gefehlt hatte und anschließend bis letzten Samstag im Skiurlaub war, habe ich dem Vestelauf mit gemischten Gefühlen entgegengesehen. Die Witterungsbedingungen (viel Schnee) ließen mich weiter zweifeln, ob man sich das antun soll. Eigentlich hatte ich gedacht, daß noch einige andere von uns starten. Deshalb habe ich mich dann am Sonntag früh doch überwunden. Auf der Busfahrt wurde erläutert, daß die ersten 6 km durch den Heldburger Wald zumindest mit einem Pkw in „laufbare Spuren“ versetzt worden waren. Bei Traumwetter (strahlender Sonnenschein und knapp unter 0 Grad) gingen dann über 100 Läufer-/innnen (!) auf die Strecke. Wie üblich fanden sich schnell und wechselnd Gruppen von Läufern mit ähnlichem Tempo. Die erste echte Härteprobe kam bei km 7 (hinter Bad Colberg) wo es ca. 4km im wesentlich bergauf ging, bis man dann endlich bergab wieder nach Schlettach kam. Unsere Gruppe hatte nach exakt einer Stunde km12 passiert, also einen 5- Minuten-Schnitt/km. Das hohe Anfangstempo war natürlich nicht ganz durchzuhalten. Nach einer kurzen Zwischenstation bei km 13 mit Tee/Bananen ging es nach einer kurzfristigen Streckenänderung über Weitramsdorf am Schwimmbad vorbei nochmals ekelhaft bergauf, bis hinter Weidach der Callenberger Forst erreicht wurde. Ab km 20 war dann zwar das Ziel – die Veste – gelegentlich schon zu sehen. Allerdings war es noch ein langer und zäher Weg bis dorthin. Die wenigen Passanten in der Stadt (Mohrenstraße/Spit) schauten einen sehr unterschiedlich an – von mitleidig bis erstaunt. Die letzten 2 km vom Schlossplatz bis zum Burgtor der Veste waren dann eine echte Quälerei. Hier war ich nicht der einzige, der zwischendurch einige Schritte gehen musste.Schließlich war es aber doch noch geschafft; erschöpft und mit schweren Beinen erreichte ich nach gut 2:20 h und ca. 27 km den letzten Anstieg und das Ziel. Obwohl ich – zugegeben – völlig kaputt war, war es ein schönes Gefühl, zusammen mit 86 weiteren Laufbegeisterten als Finisher für den CCCJJ anzukommen (Finisher-Liste unter www.ct-triathlon.de). Auch wenn es eine Schinderei war – es war wieder ein tolles Erlebnis, bei dem nicht der sportliche Ehrgeiz oder die erreichte Zeit im Vordergrund standen, sondern der Spaß am Laufen und der Kontakt zu anderen Laufbegeisterten. Ich hoffe, daß ich Euch dafür begeistern konnte, nächstes Jahr gemeinsam mit mir teilzunehmen! |
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